3. Dezember 2021: 40 Jahre internationaler Tag der Menschen mit Behinderung


3. Dezember 2021: Sex und Behinderung, geht das? Wer und mit wem? Welche Barrieren und Hürden gibt es? Wie wird das Thema in der Gesellschaft aufgenommen und behandelt?

Ursprünglich eine von den Vereinten Nationen zu Beginn noch als „Internationales Jahr der Behinderten“ 1981 lancierte Initiative. Dieser Gedenk- und Aktionstag jährt sich zum vierzigsten Mal und erinnert mitteilen an die über 1 Milliarde Menschen weltweit die eine Behinderung aufweisen. 

Allein in Deutschland sind ca. 9,72 % der Bevölkerung, d. h. 7,9 Mio. (50,4 % Männer, 49,6 % Frauen) davon betroffen (destatis.de). Behinderungen haben viele Gesichter in diversen Formen und Ausprägungen. Von den harten Schicksalsschlägen und Problemstellungen in der Gesellschaft können betroffene, engste Freunde und Verwandte zu Genüge berichten. 
 


 

Tabus in den Köpfen

In vielen Bereichen und Belangen ist eine Behinderung weiterhin ein Tabu oder Nischen-Thema für „Political Correctness“. Jene unter uns, die ohne körperliche oder geistige Einschränkungen leben, denken im Alltag kaum an die konkreten Schwierigkeiten und Hürden, an die Rechte und Bedürfnisse von Mitbürgern mit Handicap. Das Thema Sex stößt u. a. hierbei auf extreme Unwissenheit, Angst und Abstoßung. 

Wie jeder andere auch, haben Menschen mit Behinderung natürliche Bedürfnisse nach körperlicher Nähe, Zärtlichkeit und Sex! Hier muss zeitgleich auf drei Tabus eingegangen werden: 
- Sexualität
- Bezahlte Sexdienstleistungen
- Menschen mit einer Behinderung 
 
 

Bezahlte sexuelle Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung?

Geht das? Ja, natürlich! Nur oftmals eben anders … Querbeet durch alle Medien hinweg, online wie offline wird das Tabu „Sex und Behinderung“ aufgegriffen. Immer mehr Menschen nutzen die Informationsquellen, um mehr Klarheit zu erhalten, sich zu bilden und ein besseres Verständnis zu entwickeln.

Alle „normalos“ dürften etwas mehr aus der mentalen Kurzsichtigkeit und Engstirnigkeit erwachen. Der Grad der Toleranz ist oftmals zu schmal: Anders sein kollidiert viel zu oft mit Abschreckung, Ausblendung, Abstoßung und gar Gewalt. 
Diskriminierungen in der Gesellschaft sind, bewusst oder unbewusst, leider omnipräsent. Laut einem Report von stastita (2019) wurden in Deutschland in 26 % aller gemeldeten Fälle, Menschen mit Behinderung diskriminiert. Die Dunkelziffer dürfte hier um ein Vielfaches höher liegen. 
 
 

Definition der sexuellen Dienstleistung für Menschen mit Behinderung

Wo fängt die sexuelle Dienstleistung an? Wo endet diese? Ab wann ist es Prostitution? Alles Auslegungssache? Nun, die Komplexität beginnt eben schon beim Versuch, das Thema politisch korrekt einzukreisen, was in einem Wirrwarr an Schlagwörtern endet, um sich von reinen Prostitution-Sexleistungen abzugrenzen. Es bedarf m. u. je nach Umfang des Handicaps an speziell ausgebildetem Personal. Ein Auszug der gängigsten Schlagwörter: 
-    Sexualtherapie
-    Sexualberatung
-    Sexualassistenz
-    Sexualbegleitung
-    Surrogatpartnerschaften

Ein heißes Eisen und ein noch brisanteres Dilemma für Vater Staat, der keineswegs direkt oder indirekt als „Zuhälter“ agieren möchte aber dennoch seiner Aufgabe der Gleichberechtigung aller Mitbürger, nachkommen muss. 

Indes steht im deutschen Grundgesetz: 
„Die Würde des Menschen ist unantastbar (…)“ (Art. 1, GG)
„Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit (…)“ (Art. 2, GG)
„(…) Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ (Art. 3, GG)
 


Escortdamen mit Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung

Ein EA for Escort Profil ermöglicht die Angabe und Hervorhebung der erbrachten Dienstleistungen, wie u. a. die der sexuellen Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung, hervorzuheben
 

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